ARD-Journalisten leben gefährlich!

In Israel leben Journalisten derzeit gefährlich, wie ein Beispiel von ARD-Journalisten zeigt, das dem Spiegel jedoch keinen Erwähnung wert war.

Stellen wir uns einmal vor, ein Team der ARD würde beispielsweise auf der Krim herumfahren, um über Gewalt gegen ethnische Minderheiten zu recherchieren und dann würden russische Soldaten das Auto der ARD anhalten, die Journalisten bedrohen, ihre Waffen in das Auto halten und ähnliches. Wie würden die deutschen Medien, vor allem der Spiegel, wohl reagieren?

Die Antwort ist offensichtlich: Es würde einen medialen Aufschrei in Deutschland geben, weil die „Besatzungsmacht“ Russland so brutal ist und sogar Journalisten bedroht.

Bevor wir darauf kommen, das genau das in Israel passiert ist, eines vorweg: Ja, ausländische Journalisten können problemlos auf die Krim fahren und sich dort nach Herzenslust frei bewegen und sprechen, mit wem immer sie wollen. Das muss ich ja wahrscheinlich vorwegschicken, weil viele Menschen in Deutschland ein völlig falsches Bild von Russland haben.

Journalismus in Israel ist gefährlich

Die ARD hat am 5. November um 20.50 Uhr einen Artikel veröffentlicht, in dem sie berichtet hat, dass ein ARD-Team in Israel von Soldaten bedroht wurde:

„Auf dem Rückweg von Recherchen über Gewalt radikaler Siedler gegen Palästinenser ist ein ARD-Team im Westjordanland von israelischen Soldaten festgehalten und bedroht worden. (…) Wie Kitzler berichtet und Handyvideos des Teams belegen, verhielten sich die Soldaten gegenüber dem ARD-Team überaus aggressiv. Mehrfach wurden Waffen in das Teamfahrzeug gehalten. Immer wieder filmten die Soldaten das ARD-Team aus nächster Nähe – für Kitzler und das Team ein klarer Versuch der Einschüchterung. (…) „Die Soldaten haben uns mit ihren Waffen bedroht und uns gefragt, ob wir Juden seien. Unsere Kollegin wurde als Verräterin beschimpft“, berichtet Kitzler.“

Über eine Stunde wurden die Journalisten festgehalten und bedroht, obwohl sie als Journalisten akkreditiert waren. Erst nach telefonischem Kontakt mit der zuständigen Stelle bei der Armee und nachdem weitere Polizei und Soldaten dazu gekommen waren, „entspannte sich die Situation“ nach „mehr als einer Stunde“, wie die ARD schreibt.

Man stelle sich einmal vor, so etwas wäre deutschen Journalisten in Russland passiert. Die deutschen Medien würden ein Feuerwerk an Artikeln über die Bedrohung von Journalisten durch „Putins Regime“ auf der „besetzten Halbinsel Krim“ abbrennen, aber auch 24 Stunden nach der Veröffentlichung durch die ARD hat beispielsweise der Spiegel es immer noch nicht für nötig gehalten, seine Leser über diesen Vorfall zu informieren.

Israel ist schließlich eine Demokratie, da will der Spiegel angesichts der Schlagzeilen aus dem Gazastreifen seinen Lesern offenbar nicht zu viel zumuten.

Dass Israel das Westjordanland gegen den Willen der dort lebenden Palästinenser besetzt hat, ist für deutsche Medien kein Problem, während es für sie ganz schlimm ist, dass Russland dem Willen der Menschen auf der Krim entsprochen und die Krim mit Russland wiedervereinigt hat. Die Russen auf der Krim sind für die deutschen Medien „Besatzer“, während die Israelis im Westjordanland „Siedler“ sind. Propaganda funktioniert durch Formulierungen.

Und dass den israelischen Angriffen auf den Gazastreifen laut dem UN-Generalsekretär mehr Journalisten zum Opfer gefallen sind, als „in jedem anderen Konflikt in den letzten drei Jahrzehnten“ hat der Spiegel seinen Lesern auch nicht berichtet.

Spiegel-Leser müssen ja nicht alles erfahren…

Quelle: Antispiegel

Bild: Radio Qfm.

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